Archiv 2015

Inspiration für 2016

Zur Klausur hatte sich die Kolpingfamilie Limburg in der Adventszeit in das Kloster Gnadenthal in Dauborn zurückgezogen. Die Planungen für das Jahresprogramm 2016 und die Gedanken zu der künftigen Ausrichtung der Kolpingfamilie standen im Mittelpunkt. Moderiert wurde dieser Tag von Isolde Zindel. Sie begleitet und unterstützt als eine Dozentin für den Diözesanverband Limburg des Kolpingwerks diesen Prozess der Ausrichtung bei interessierten Kolpingfamilien. Für die Kolpingfamilie war der Tag sehr inspirierend und bereichernd. (MS)




Kolpinggedenktag

Limburg. Mit der Limburger Kolpingfamilie verbinden viele Mitglieder die Namen Karl Müller und Rudi Zwiener - und das schon seit Jahrzehnten. Doch diese Ära ging nun anlässlich des jüngsten Kolpinggedenktages im Limburger Kolpinghaus zu Ende, die beiden verdienten Vorstandsmitglieder wurden feierlich von der Kolpingfamilie verabschiedet. "Karl und Rudi sind zwei wichtige Akteure, die ganz wesentlich durch Ihre Tätigkeit das Gesicht und das Leben der Kolpingfamilie Limburg über viele Jahrzehnte geprägt haben", sagte die neue Vorsitzende Marion Schardt-Sauer, die jetzt als alleinige Vorsitzende die Geschicke der Kolpingfamilie leitet.

Rudi Zwiener, so Schardt-Sauer auch im Beisein von Präses Pater Toni Schröers, übernahm bereits im Jahr 1953 die Leitung der Kolpingjugend. Später wurde er Schriftführer und in den Jahren von 1975 bis 1993 war er Vorsitzender der Kolpingfamilie Limburg. Danach übernahm er die Verantwortung für den Förderverein und gehörte in dieser Funktion bis Sommer 2015 auch dem Vorstand der Kolpingfamilie an. Im Sommer legte er die Geschicke des Fördervereines in die Hände von Doris Haus und zog sich aus den Ämtern zurück. Den Förderverein hat Rudi sehr sorgsam geführt und durch manche Diskussion gelenkt, so Schardt-Sauer. Und stets lagen ihm die Belange der Kolpingfamilie sehr am Herzen. Daneben hat er sich mit vielen Mitstreitern "mit liebevoller Sorgfalt" um das Archiv der Limburger Kolpingfamilie gekümmert und es vor allem für das Jubiläumsjahr entsprechend vorbereitet. Parallel war er in den Gremien seiner Pfarrei "St. Hildegard" aktiv und ging für die Organisation und Vorbereitung von zahlreichen Veranstaltungen stets ruhig, besonnen und zuverlässig ans Werk.

"Es ist ein katholischer Sozialverband, der viele Seiten abdeckt wie Familie, Beruf, Gesellschaft und Kirche. Was dazu kommt, ist Geselligkeit und Frohsinn", hat Zwiener selbst immer gesagt. Es gelte, die Lebenseinstellung Kolpings auf das eigene Leben zu übertragen. Kolping zu Leben heißt für ihn - Mitverantwortung übernehmen in Staat, Kirche und Gesellschaft. Und die Lebenseinstellung Kolpings, betonte Schardt-Sauer: "Rudi hat sie in all den Jahren wahrhaft auf sein Leben übertragen und tut dies bis zum heutigen Tag!"

Karl Müller hingegen stieß "erst" im Jahr 1960 zur Limburger Kolpingfamilie, übrigens eine der ältesten im Bistum überhaupt. Müller war in jungen Jahren schon als Pfarrjugendführer, Heimleiter für das Clubheim "St. Georg" und im Stadtjugendring aktiv gewesen, so die Vorsitzende. Auch war er sehr engagiert in der Domgemeinde, als er auf den Gemeinschaftssinn der Kolpingfamilie traf, für ihn ein "weiterführender Familienbund" und "ein ideeller Zusammenschluss von Familie, Beruf, Gesellschaft und Kirche". Nach seinem Eintritt in die Kolpingfamilie übertrug Müller die Lehre Kolpings auf sein eigenes Leben, beispielsweise in der beruflichen Tätigkeit mit vielen Aspekten der katholischen Soziallehre und er nahm die Schulungsangebote des katholischen Sozialverbandes als Betriebsratsmitglied intensiv wahr.

Mindestens genauso wichtig, wenn nicht sogar bisweilen wichtiger und umfangreich war sein Wirken in der geselligen Abteilung der Kolpingfamilie, dem Rauchclub Limburg, wo Müller fast 38 Jahre als Präsident aktiv war. Karl Müller war zudem Verwaltungsratsmitglied und Mitglied des Pfarrgemeinderates der Dompfarrei. Und dort traf und begeisterte er auch die neue Vorsitzende Schardt-Sauer für die Kolpingfamilie. Müller habe stets die faszinierende Fähigkeit und die Bereitschaft gehabt, sich auf Neues einzulassen, getreu nach dem Motto: "Verantwortlich leben und solidarisch handeln".

Im Rahmen des Kolpinggedenktages wurden auch einige verdiente Mitglieder geehrt. Benni Müller erhielt eine Auszeichnung für 50 Jahre Mitgliedschaft. Rudi Zwiener kann inzwischen auf mehr als 60 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Außerdem wurde Boris Frohne, amtierender Präsident des Rauchclubs, als Neumitglied in die Kolpingfamilie aufgenommen. bra



Seit Jahrzehnten engagieren sich mit Karl Müller (rechts im Bild) und Rudi Zwiener (Zweiter von links) zwei "faszinierende Urgesteine" in der Limburger Kolpingfamilie, die nun anlässlich des Kolpinggedenktages aus dem Vorstand verabschiedet wurden. Die neue Vorsitzende Marion Schardt-Sauer (Zweite von rechts) und Doris Haus (links), Vorsitzende des Fördervereins, sprachen im Namen aller Mitglieder ein herzliches Dankeschön aus. Foto: Braun



50 Jahre ist Benni Müller (zweiter von links) ein sehr engagiertes Mitglied der Limburger Kolpingfamilie. Hierfür wurde er ebenso geehrt, wie Boris Frohne (zweiter von rechts) feierlich als neues Mitglied aufgenommen wurde.


NNP vom 9.12.2015:
Abschied von der ersten Reihe

Marion Schardt-Sauer ist nun die alleinige Vorsitzende der Kolpingfamilie. Anlässlich des Kolping-Gedenktags zeichnete sie Karl Müller und Rudi Zwiener für deren jahrzehntelanges Engagement aus.

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Diskussionsabend der Kolpingfamilie Limburg

Wie ist es um die katholische Kirche bestellt? Zu dieser Fragestellung hatte die Kolpingfamilie Limburg mit Pfarrer Helmut Neumann als Referenten ins Kolpinghaus eingeladen. Neumann ging s das Thema Kirche auf der Grundlage der Theologie an und widmete sich den Bereichen, auf denen die Kirche aufbaut: Gott, Jesus Christus und dem Heiligen Geist eingeführt hat. Der Theologe verwies dabei offen auf Problemfelder und es ergab sich sehr schnell bei diesen Themen eine lebhafte Diskussion. Dabei zeigte sich allerdings sehr deutlich, dass die Grundlagen des Glaubens für die Anwesenden weniger problematisch sind. Viel mehr Sorge und Unwillen bereitet nach den Beiträgen in der von Rudi Zwiener moderierten Debatte das Gebaren der Kirche. So wurden intensiv Aspekte zu finanziellen Fragen erörtert. Breiten Raum nahm daneben die Form der Vermittlung des Glaubens ein. Überkommen und nicht mehr zeitgemäß, so beurteilten einige Redner den Rahmen des Sonntagsgottesdienstes. Es handle sich um ein Format, der gerade für Jugendliche und junge Erwachsene wenige Möglichkeiten zur Beteiligung sowie zur Gemeinschaft bietet. Man dürfe sich schlicht nicht wundern, wenn das Interesse rasant schwinde. Neumann sieht bei allem überwiegend positive Signale und ist überzeugt, dass die Kirche die notwendigen Anpassungen schaffen werde. So stimmen ihn die Signale der aktuellen Deutschen Bischofskonferenz zuversichtlich. Es gäbe klare Signale, die einen deutlichen Mentalitätswechsel signalisierten. Das stimme ihn sehr froh!




Dienstag, 27. Oktober 2015:
Weltgebetstag des Bezirkes Limburg

18.00 Uhr: Gottesdienst in der Stadtkirche, Limburg anschließend gemütliches Beisammensein im Kolpinghaus


"Schrumpft sich die katholische Kirche in Deutschland zu Tode - oder gibt es Hoffnungszeichen und Regenerationsansätze?"

Einladung zur Diskussion mit Pfarrer i.R. Helmut Neumann (Limburg)

Pfarrer Neumann gibt an diesem Abend Einblicke und Ausblicke zur Situation der katholischen Kirche in Deutschland. Dabei geht er auch ein auf die jetzt anstehenden Pfarrgemeinderatswahlen ein.

Die Kolpingfamilie Limburg lädt hierzu alle Interessierten herzlich ein für:
Freitag, den 9. Oktober 2015 um 19.30 Uhr im Kolpinghaus Limburg
-Lehrlingssaal im EG-
Kolpingstraße, 65549 Limburg


Kolpingfamilie informiert sich in der Jugendkirche

Auf dem Bezirksfamilientag, den in diesem Jahr die Limburger Kolpingfamilie ausrichtete, stand neben dem Besuch des Gottesdienstes in St. Hildegard und einem gemeinsamen Mittagessen der Besuch der Jugendkirche "Cross-Over" auf dem Programm. Die Jugendkirche feierte ganz aktuell ihren 10. Geburtstag. Über die Aktivitäten, die Akteure und die Zielsetzungen der Jugendkirche informierten sich die Kolpingfamilien aus dem Bezirk in einem lebhaften Austausch mit der Jugendbildungsreferentin Christina Schlösser.




Juni 2015:
Exkursion zum Irischen Hochkreuz in Dietkirchen

Die Geschichte des Irischen Hochkreuzes und seine Bedeutung erläuterte der Ortsvorsteher von Dietkirchen, Bernhard Eufinger, der Kolpingfamilie Limburg bei ihrer Exkursion auf dem Gefangenen-Friedhof auf der Dietkircher Höhe.




Freitag, 29. Mai 2015, 19.30 Uhr:
Diskussionsrunde zur Bürgermeisterwahl in Limburg

"Was wollte Sie mit 15 Jahren für einen Beruf ergreifen?" - Diese und weitere Fragen zur Person stellten einen Schwerpunkt dar bei der Diskussionsrunde der Kolpingfamilie Limburg zur Bürgermeisterwahl. Die Kolpingfamilie hatte hierzu die beiden Kandidaten Dr. Marius Hahn und Michael Stanke eingeladen. Den Abend moderierte souverän und charmant Nicole Frenken. "Christen haben einen Weltauftrag" - verdeutlichte Karl Müller vom Leitungsteam bei seiner Begrüßung das Anliegen der Limburger Kolpingfamilie eine solche Veranstaltung zur Bürgermeisterwahl anzubieten. Daher der Wunsch sich zu informieren, das Angebot, sich neutral über beide Kandidaten zu informieren und mit ihren Positionen auseinander zu setzen. Die Veranstaltung stieß auf erfreulich große Resonanz. Rund 120 Gäste waren der Einladung gefolgt und der Lehrlingssaal war mehr als gut gefüllt.

Bei Ausgestaltung des Abends lag ein Schwerpunkt auf Fragen rund um die Person, deren Wünsche, Erfahrungen, Ziele und Vorbilder. Diese Fragen präsentierte Nicole Frenken den beiden in lockerer Dialogform. So eben die Frage nach dem Berufswunsch. Eine kleinen Blick auf den Menschen werfen, einen kleinen Eindruck von der Person gewinnen können, beide in der spontanen Reaktion auf nicht so "bekannte" Fragen erleben zu können; darum, so Karl Müller, ging es eben auch an dem Abend. Neben den inhaltlichen Positionen richte sich bei einer Persönlichkeitswahl wie der Bürgermeisterwahl der Blick auf die Persönlichkeit, den Mensch. Daneben gab es an dem Abend die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum. Dieses nutzte die Gelegenheit engagiert und Themengebiete wie Verkehr, Flüchtlingsunterbringung, Altstadt und Innenstadtgestaltung wurden intensiv erörtert. Noch viele Fragen und Themen hätten an diesem Abend diskutiert werden können; das Interesse war groß. Und so steht zu hoffen, dass möglichst viele Limburger Bürger die Gelegenheit zur Information bei den weiteren Terminen und Veranstaltungen der beiden Kandidaten nutzen, diese bei Bedarf ansprechen, sich breit informieren und natürlich dann am 14. Juni auch wählen gehen. (MS)







Freitag, 29 Mai 2015, 19.30 Uhr:
Diskussion mit den Bürgermeisterkandidaten im Lehrlingssaal

Die Kolpingfamilie Limburg diskutiert mit den beiden Kandidaten für das Bürgermeisteramt, Dr. Marius Hahn und Michael Stanke. Am 14. Juni 2015 ist Bürgermeisterwahl in Limburg.

Die Einladung zum Download hier.